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Perugia
Trasimenischer See
Citta di Castello
Gubbio
Spello
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Monterchi
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Montone
Todi
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Infos über die Toskana, seine Dörfer und Städte Die Hauptstadt Perugia
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Die Region Umbrien
Eingebettet zwischen den beiden Tourismusmagneten Florenz und Rom, dem tyrennischen Meer auf der einen und der Adria-Küste auf der anderen Seite, liegt Umbrien, das grüne Herz Italiens. Neben Olivenhainen und Weinbergen im Norden der Region, prägen im südlichen Teil dunkelgrüne Wälder das Landschaftsbild.

Perugia
Lebendigste Stadt der Region ist Perugia, die Hauptstadt Umbriens. Die Universitätsstadt ist weit über die Grenzen Italiens hinaus bekannt wegen Ihrer renommierten "Università per Stranieri", der Ausländer-Universität, an der Interessierte aus aller Welt Italienischkurse belegen und Sprachdiplome ablegen können. Dementsprechend jugendlich, farbenfroh und modern ist das Bild der Großstadt trotz ihrer uralten Bausubstanz. Das historische Zentrum der Stadt mit seinen mittelalterlichen Kirchen, Palästen und Toren liegt auf einer Anhöhe. Treppenwege und z. T. sehr enge Gassen durchziehen hier das Häusermeer der Altstadt. Oberhalb befindet sich das eigentliche Herzstück Perugias, die sonnenüberflutete Piazza IV Novembre mit der schmucken "Fontana Maggiore". Der dreistöckige Marmorbrunnen gilt als äußerst prachtvolles Beispiel mittelalterlicher Brunnenbaukunst und ist versehen mit zahlreichen Reliefs der berühmtesten Bildhauer des 13. Jh. Das Meisterwerk steht vor dem Dom San Lorenzo, der mit zwei interessanten Kanzeln aufwartet, einer schmucken kleinen Steinkanzel rechts neben dem Eingang (von hier segnete der Heilige Bernardin 1425 die Bürger von Perugia) und einer kunstvoll geschnitzten Holzkanzel im Inneren. Dem Dom gegenüber beeindruckt der Palazzo Comunale, ein majestätisch wirkendes Gebäude mit einem riesigen, mit allerlei Freskenmotiven reich verzierten Prunksaal, der von der Piazza IV Novembre über eine Freitreppe zu erreichen ist. Im dritten Stock des Palastes befindet sich heute die Umbrische Nationalgalerie mit Werken mittelalterlicher mystischer Malerei umbrischer Künstler wie Piero della Francesca, Benozzo Gozzoli, Perugino usw. Von der Piazza IV Novembre führt der Corso Vannucci vorbei an noblen Geschäften und Straßencafés zur Piazza Italia mit einem weiteren herrschaftlichen Palast, dem Palazzo della Provincia aus dem 19. Jh. Vom dahinter liegenden Giardino Carducci hat man eine phantastische Aussicht über den unterhalb gelegenen Stadtteil San Pietro hinaus bis weit ins Tibertal. Über eine Rolltreppe gelangt man von der Piazza Italia in einen sich darunter befindlichen unteririschen Stadtteil, der erst im 20. Jh. ausgegraben und restauriert wurde. Das Labyrinth von Straßen und Wohnhäusern stammt aus dem 14. Jh., als hier reiche Patrizier- und Kaufmannsfamilien lebten. Nachdem 1540 mit Papst Paul III die Kirche die Macht übernahm, wurde das Wohnviertel zugeschüttet und an der Stelle eine Papstfestung errichtet. Diese wiederum fiel als verhasstes Symbol der päpstlichen Macht im 19. Jh. einer Sprengung zum Opfer. An ihre Stelle entstand der Palazzo della Provincia. Ein weiterer Zugang in die "Unterwelt" befindet sich beim etruskischen Stadttor "Porta Marcia" (3. Jh. v. Chr.). Ganz in der Nähe lohnt die Kirche San Ercolano einen Besuch. Sie wirkt von außen wie ein gigantisches Grabmal, überrascht von innen jedoch mit barocker Pracht. Hier ruhen die Gebeine des Schutzpatrons der Stadt, des Heiligen Ercolano. Einige weitere interessante Kirchen sind San Domenico mit wuchtiger Fassade und dreischiffigem Inneren, die Basilika San Pietro im gleichnamigen Stadtteil, entstanden aus einem Benediktinerkloster, gehört zu den ältesten der Stadt oder die Kapelle San Severo, in der ein Fresko von Raffael, "die Trinität Gottes" aufgewahrt wird. Nahebei, auf der Piazza Piccinino, befindet sich ein weiteres Zeugnis etruskischer Baukunst, ein 36 m tiefer Brunnen (4. - 3. Jh. v. Chr.), der von der Piazza Danti aus (hinter dem Dom) besichtigt werden kann. An der Piazza Fortebraccio, in der Nähe der Università per Stranieri, lockt ein weiteres Relikt aus der Etruskerzeit, ein mächtiger etruskischer Torbogen, der Teil der Stadtbefestigung ist. Etruskische Gräber (Ipogeo die Volumni) wurden1840 bei Straßenbauarbeiten südlich der Stadt in der Nähe der Schnellstraßenauffahrt Ponte San Giovanni entdeckt. Es handelt sich hierbei um eine wie ein Wohnhaus gebaute Gruft mit 9 Grabkammern, in denen sich 7 Urnen der damals sehr einflussreichen Familie Volumni befinden. Außerdem gibt es hier einen Ausstellungsbereich, in dem noch weitere Urnen und Grabbeigaben aus verschiedenen Fundstellen der Umgebung gesammelt sind.




Infos über die Toskana, seine Dörfer und Städte Trasimenischer See
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Trasimenischer See und Umgebung
Das umbrische Meer, der Lago Trasimeno liegt nur 20 km von Perugia entfernt an der Grenze zur Toscana. Der 128 km² große See ist von grüner Hügellandschaft umgeben, zu den Inseln Isola Maggiore und Isola Polvese fahren regelmäßig kleine Dampfschiffe, während sich die dritte, Isola Minore, in Privatbesitz befindet. Aufgrund des niedrigen Wasserstandes ist der See nicht überall zum Baden geeignet. Die insgesamt 18 Strände verteilen sich vor allem am Nord- und Ostufer und bei Castiglione del Lago. Von April bis September wird die Wasserqualität nach EU-Normen in 14tägigen Abständen kontrolliert. Die Wassertemperatur steigt dann bis auf 25 Grad C.

Hauptort des Lago Trasimeno ist Castiglione del Lago. Das malerische Städtchen liegt auf einer Halbinsel im Westen des Sees. Der mittelalterliche Kern wird von einer hohen Befestigungsmauer umschlossen und durch den Renaissance-Palast der Herzöge "della Corgna" dominiert. Der Palazzo beherbergt heute ein Museum. Über einen langen Tunnel gelangt man zur Löwenburg (Rocca del Leone) aus dem Mittelalter. Hier empfiehlt sich, wegen der grandiosen Aussicht über den See, ein Rundgang über die Zitadellenmauer.

In San Feliciano gibt es ein sehr informatives Fischereimuseum, teilweise auch mit englischsprachigen Erklärungen.

Die wenigen Häuser des kleinen Ortes Monte del Lago liegen dicht gedrängt auf einer Anhöhe. Von hier ergeben sich immer wieder großartige Ausblicke auf den See. Es heißt, dass hier der bayrische König Ludwig I und seine umbrische Geliebte, die Marchesa Fiorenzi, ihr Liebesnest hatten.

Magione liegt östlich des Sees, etwas abseits im Hinterland. Außerhalb des kleinen Ortes befindet sich eine 700 Jahre alte Burganlage des Malteserordens, die heute als landwirtschaftlicher Betrieb genutzt wird. Auch sonst sind im Ort die Malteser allgegenwärtig. So ist die frühgotische Kirche Johannes, dem Täufer, dem Schutzpatron des Ordens, gewidmet. Das Altenheim wurde durch finanzielle Unterstützung der Malteser ermöglicht und auch der Torre dei Lambardi, ein weithin sichtbarer Wehrturm, von Ihnen erbaut.

Passignano sul Trasimeno, am Nordufer gelegen, ist die zweitgrößte städtische Ansiedlung am See. Das alte Fischerdorf liegt verträumt, hoch oben auf einer Anhöhe, während unten am Seeufer das Leben pulsiert. Im ersten Weltkrieg (1917) gründete Italien hier seine erste Schule für Wasserflugkapitäne, woran neben der Anlegestellte eine Metallskulptur aus drei startenden und drei landenden Fliegern erinnert.

Der Wallfahrtsort Castel Rigone mit seinem Pilgerziel, der Kirche Maria dei Miracoli ist im nordöstlichen Hinterland des Sees gelegen. Bereits die Anfahrt ist lohnend, da sie immer wieder atemberaubende Ausblicke auf den Lago Trasimeno gewährt. Aber auch das kleine Örtchen mit vielen schmucken Gässchen, Treppenwegen und Plätzen ist sehenswert. Die Wallfahrtskirche befindet sich unterhalb des Kastells.

In Tuoro, am Nordufer des Sees, lohnt der 1980 gegründete Skulpturenpark Campo del Sole einen Besuch. Er ist eine Gedenkstätte für die Schlacht am Trasimenischen See, in der 217 v. Chr. Hannibals Truppen die Römer vernichtend schlugen.

10 Minuten Dampferfahrt trennen Tuoro von der Isola Maggiore, einem grünen Paradies, in dem die Bewohner vornehmlich vom Fischfang und vom Klöppelhandwerk leben. Sehenswert sind zwei Kirchen aus dem 12. bzw. 14. Jh. sowie eine Bronzestatue (1982), die an Franz von Assisi erinnert. Das Schloss Isabella des Marchese Giacinto Giuglielmi ist seit 1999 für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich.

Fürs Baden besser geeignet ist die Isola Polvese. Im südöstlichen Teil des Sees gelegen, ist sie mit einer Fläche von fast 70 Hektar die größte der drei Inseln. Im 14. Jh. lebten hier ca. 500 Menschen. Eine Malariaepidemie im 17. Jh. dezimierte die Anzahl beträchtlich. Heute wohnt niemand mehr auf der Insel. Trotzdem herrscht hier in den Sommermonaten wegen des 100 m langen Sandstrandes mit schattigen Buchten viel Betrieb und reges Treiben. Mehr Ruhe verspricht ein Spaziergang über die Insel.

Etwa 25 km südlich vom Lago Trasimeno entfernt, liegt die alte Bischofsstadt Città della Pieve majestätisch auf einer Anhöhe. Die prächtigen Palazzi der Altstadt wurden fast ausnahmslos aus rotem Ziegelstein erbaut, was dem historischen Zentrum ein sehr eindrucksvolles Bild verleiht. Berühmtester Sohn der Stadt ist der im Jahre 1445 geborene Maler Pietro Vannucci, der große Meister der umbrische Schule und Lehrer Raffaels, besser bekannt unter dem Namen Perugino.




Infos über die Toskana, seine Dörfer und Städte Cittá di Castello
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Cittá di Castello
Das mittelalterliche Città di Castello ist ein typisches Landstädtchen im oberen Tibertal. Bis ins vorige Jahrhundert wurde hier das wirtschaftliche Leben durch die Textilindustrie geprägt. So beschäftigte die ortsansässige Webmanufaktur Tela Umbra in den 1920er Jahren ca. 60 Weberinnen, deren Zahl allerdings nach dem 2. Weltkrieg erheblich schrumpfte. Heute halten sieben Facharbeiterinnen die alte Tradition der Webkunst aufrecht und stellen weiterhin unter dem Qualitätsnamen Tela Umbra bekannte feine Gewebe, wie Tischdecken, Servietten, Handtücher etc. her. Besichtigungen sind während der Arbeitszeit möglich, außerdem informiert ein kleines Museum über die Geschichte der Werkstatt.

Der Ortskern ist klein und überschaubar. Vom Turm an der Piazza Gabriotti, dem Torre civica, genießt man eine herrliche Aussicht über die roten Ziegeldächer der Stadt. Der Dom ist den Heiligen Floridus und Amantius gewidmet. Im Palazzo Vitelli alla Cannoniera befindet sich die städtische Pinakothek, in der u. a. mehrere ungewöhnliche Darstellungen der Madonna mit Kind aufbewahrt werden (z. B. eine blonde Madonna oder eine mit kurzen Haaren) sowie eine beidseitig bemalte Standarte von Raffael, der während seiner frühen Schaffensperiode in Città di Castello lebte.

Sehenswert ist ferner die Sammlung des Künstlers Alberto Burri (1915 - 1995) im Palazzo Albizzini (Via Albizzini) und in einer ehemaligen Tabakfabrik an der alten Straße nach Perugia. Basierend auf den Farben Weiß, Schwarz und Rot hat der in Città di Castello geborene Burri aus allen verfügbaren Materialien Kunstwerke erschaffen, die, wenn sie auch nicht jedem gefallen, zumindest sehenswert sind. Außerdem gibt es, ebenfalls an der alten Straße nach Perugia, noch ein Bauern- und Kunsthandwerksmuseum (Centro delle Tradizioni Popolari), in dem der Besucher viele Details über die bäuerliche Tradition der Gegend erfahren kann.




Infos über die Toskana, seine Dörfer und Städte Gubbio
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Gubbio
Am Hang des Monte Ingino liegt die alte umbrische Stadt Gubbio. Mit ihren mittelalterlichen Bauten und Gassen aus dunklem Kopfsteinpflaster bietet die Stadt ein einheitliches architektonisches Gesamtbild. Eine Besonderheit sind die schmalen Torbögen über den Haupteingängen, die so genannten Porte dei Morti (Totentüren). Sie dienten dazu, die Verstorbenen direkt aus dem Obergeschoss hinaus zu tragen. Traditionell sind Keramik- und Schmiedehandwerkskunst in Gubbio beheimatet.

Sehenswert ist der Palazzo dei Consoli, das Wahrzeichen der Stadt. Der eindrucksvolle Bau aus dem 14. Jh. prägt das Stadtbild mit seinen hohen Stützpfeilern und Zinnen. Im Inneren sind das Archäologische Museum und die Pinakothek untergebracht. Vom Eingangsportal führt eine elegante Freitreppe hinunter auf die weitläufige Piazza Signora, an der sich noch andere Paläste erheben. Der Dom ist vergleichsweise schlicht gehalten und stammt aus dem 13./14. Jh. Hier sind mehrere Bischöfe aus Gubbio begraben. Im Palazzo Ducale befindet sich heute die Kunstgalerie. Kurios ist die Fontana dei Matti (Brunnen der Verrückten) an der Piazzetta Largo del Bargello. Der Sage nach müssen Fremde nur dreimal um den Brunnen herumlaufen, dabei laut und deutlich "sono pazzo/a" (ich bin verrückt) rufen, um Bürger der Stadt Gubbio zu werden. In der Stadt befinden sich noch zwei Klöster, San Agostino und San Francesco. Letzteres ist der größte Kirchenbau der Stadt und wurde an der Stelle errichtet, an der einst das Haus der wohlhabenden Familie Spedalunga stand, die der Sage nach den jungen Franz (v. Assisi) aufgenahmen, nachdem sein Vater ihn hinausgeworfen hatte. Hoch über der Stadt, unterhalb des Monte Ingino Gipfels, thront die Basilika San Ubaldo. Im Inneren, in einem gläsernen Sarg über dem Altar befindet sich die mumifizierte Leiche des Sant'Ubaldo.

Jedes Jahr findet am 15. Mai, dem Todestag des Schutzpatrons die so genannte "Festa dei ceri" statt. Hierbei handelt es sich um ein ganz besonderes Spektakel. Unter "cero" versteht man eine Holzkonstruktion, ca. vier Zentner schwer, die auf einer Bahre befestigt wird. Insgesamt gibt es drei "ceri", jeweils mit einer bestimmten Heiligenstatue, wobei Ubaldo für die Zunft der Maurer steht, Giorgio für die der Handwerker und Kaufleute und Antonio für die der Bauern. Am ersten Sonntag im Mai ist es Tradition, die "ceri" bereits vor Sonnenaufgang in die Stadt zu holen, um sie dann am 15. Mai feierlich durch Gubbio zu tragen. Höhepunkt der Veranstaltung ist schließlich am späten Nachmittag ein rasanter Staffelwettlauf, in dem die zentnerschwere Last innerhalb kürzester Zeit wieder in die Basilica Sant'Ulbano auf den Berg zurückgebracht wird, wo die "ceri" den Rest des Jahres bewundert werden können. Von der Porta Sant'Ulbano oberhalb des Doms führt ein kleines Sträßchen im Zick-zack hinauf zur Basilika. Wer mit der Seilbahn fahren möchte, findet die Talstation in der Nähe der Porta San'Agostino. Schließlich gibt es außerhalb der Stadtmauern, im Westen der Stadt noch ein recht großes römisches Theater, das aus dem ersten nachchristlichen Jahrhundert stammt und einen Durchmesser von fast 70 m hat. Im Sommer finden hier klassische Theateraufführungen statt.




Infos über die Toskana, seine Dörfer und Städte Spello
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Spello
Das Kleinstädtchen Spello geht auf die ehemalige römische Kolonie Hispellum zurück. Bis heute ist die Stadtmauer fast vollständig erhalten. Auch Spello ist aus dem hellrötlichen Monte Subasio Gestein erbaut. Der Weg durch das historische Zentrum führt den Besucher durch malerische Gassen und Treppenaufgänge vorbei an Kirchen und Palazzi. Zu erwähnen ist hier die Chiesa Santa Maria Maggiore, nicht nur wegen der dekorativen Holzschnitzerei des Portals, sondern vor allem auf Grund der berühmten Bagnoli-Kapelle, die sich im Kircheninneren befindet und mit Fresken von Pinturicchio geschmückt ist. Auch in der Franziskanerkirche S. Andrea befindet sich ein Werk des Meisters, die "Madonna mit Heiligen". Sehenswert sind auch einige römische Portale, wie die Porta Venere oder die kleine Porta dell'Arce, von der sich auch einen herrlichen Blick bietet weit hinein in die Spoleti-Ebene und bis hin nach Assisi und Santa Maria degli Angeli.




Infos über die Toskana, seine Dörfer und Städte Assisi
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Assisi
Bereits in römischer Zeit war Assisi, aus dem hellen Stein des Monte Subasio erbaut, eine wohlhabende Kleinstadt, wovon der Minervatempel auf der Piazza del Comune zeugt. Der heidnische Tempel mit seinen sechs korinthischen Säulen begeisterte Goethe mehr als alles andere in der Stadt. Allerdings wurde er im 16. Jh. christianisiert und zur barocken Kirche Santa Maria Sopra Minerva umfunktioniert. Unterhalb der Piazza del Comune informiert ein Museum (Museo e Foro Romano) über die ehemalige Anlage eines römischen Forums.

Heute ist Assisi vor allem bekannt als die Stadt des heiligen Franziskus, der hier vor ca. 800 Jahren den später nach ihm benannten Franziskanerorden gründete. Der Sprössling einer reichen Familie aus Assisi kam 1182 unter dem Namen Giovanni di Bernardone zur Welt. Erst eine schwere Erkrankung zwang den jungen Mann, dem seine Schwärmereien für die französischen Troubadoure den Spitznamen "Francesco" einbrachte, zu einer radikalen Umkehr seines Lebenswandels. Fortan entsagte er dem irdischen Reichtum, lebte enthaltsam und in Armut und zog als Laienprediger durch Italien. In mitreißenden Predigten setzte er sich für urchristliche Werte ein, stellt die Gleichheit aller Menschen in den Vordergrund und verurteilte die Verweltlichung der Kirche. Franziskus starb 1226 im Alter von 44 Jahren und wurde bereits zwei Jahre später heilig gesprochen. Sein Erbe wirkt weiter, nicht nur in Assisi, ist aber hier in seiner Heimatstadt auf Schritt und Tritt spürbar. Die Stadt lebt heute hauptsächlich vom Pilgertourismus.

Das große Erdbeben von 1997 traf Assisi besonders stark, so dass die bedeutenden Heiligtümer und Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt bis zur Jahrtausendwende nicht zugänglich waren. Im Jahr 2000 hielt Johannes Paul II hier wieder die Weihnachtsmesse ab, doch sind noch bis heute Spuren des Erdbebens erkennbar. Wer sich Assisi aus westlicher Richtung nähert, trifft zuerst auf den Franziskanerkonvent mit der doppelten Basilika. Hier wurden zwei Kirchen übereinander gebaut, was eigentlich im Widerspruch zum Prinzip der Armut steht, das Franziskus vertrat. Grundsteinlegung für den Bau der beiden Kirchen war 1228 einen Tag nach der Heiligsprechung des Franz von Assisi. In der gotischen Oberkirche findet man einen Freskenzyklus, der Giotto zugeschrieben wird, mit insgesamt 28 Darstellungen, die aus dem Leben des Heiligen Franz erzählen. Von der ebenfalls mit Fresken geschmückten Unterkirche gelangt man zur Krypta, wo seit 1230 die Gebeine des Stadtheiligen ruhen.

Quasi am entgegen gesetzten Ende der Altstadt erhebt sich die Basilica di Santa Chiara. Klara von Assisi wurde im Alter von 18 Jahren zur begeisterten Anhängerin des Wanderpredigers Franziskus. Auch sie entsagte allem Weltlichen und führte bis zu ihrem Tod (1253) im unterhalb von Assisi gelegenen Kloster San Damiano den weiblichen Zweig der Franziskaner, den Klarissenorden. Nachdem auch sie zwei Jahre nach Ihrem Tod heilig gesprochen wurde, begann man zu ihren Ehren mit dem Bau der Basilica. In der Krypta ist die Heilige Klara als wächserne Gestalt in einem Glasschrein zu sehen.

Die Kathedrale San Rufino stammt aus dem 12. Jh. und ehrt den ersten Bischof der Stadt, der im 3. Jh. den Märtyrertod starb. Sie wurde im 16. und 17. Jh. restauriert, so dass im Inneren heute Barock vorherrschend ist. Interessant ist auch eine Sammlung religöser Malereien vornehmlich regionaler Künstler aus der Zeit zwischen dem 14. und 16. Jh. in der Pinakothek, die sich seit dem Erdbeben von 1997 in einem Palazzo an der Via San Francesco befindet. Oberhalb der Stadt erhebt sich stolz die mittelalterliche Festungsanlage Rocca Maggiore aus dem 12. Jh. Drei Jahrhunderte später wurde ein zwölfeckiger Turm hinzugefügt. Eine Mauer, durch die ein 100 m langer Verbindungsgang läuft, verbindet ihn mit der Rocca. Der Aufstieg auf den Turm wird mit einer phantastischen Aussicht bis hin nach Perugia und Spoleto belohnt. Von der Piazza Matteotti über die Via Eremo delle Carceri und die Porta Cappuccini erreicht man in einem steilen Anstieg von 300 Höhenmetern die Einsiedelei Eremo delle Carceri. Heute leben hier inmitten von Eichenwäldern und idyllischer Einsamkeit noch drei Mönche.




Infos über die Toskana, seine Dörfer und Städte Monterchi
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Monterchi
Der kleine Ort Monterchi liegt noch in der Toscana, aber direkt an der Schwelle zur Nachbarregion Umbrien. In römischer Zeit hieß er "Mons Herculis" (Berg des Herkules), was auf den Herkules-Kult hindeutet, der früher hier zu Hause war. Heute ist das mittelalterliche Monterchi vor allem wegen eines Gemäldes des Malers Piero della Francesca berühmt, der "Madonna del Parto". Hierbei handelt es sich um ein ganz ungewöhnliches Madonnenbild, das 1888 bei Restaurierungsarbeiten in einer Friedhofskapelle außerhalb des Ortes entdeckt wurde. Es zeigt die noch schwangere junge Maria und wird im Museo della Madonna, im alten Schulhaus des Ortes ausgestellt.




Infos über die Toskana, seine Dörfer und Städte San Giustino
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San Giustino
Umbriens nördlichster Ort ist San Giustino, dessen Dorfzentrum vom Schloss Bufalini, einer burgähnlichen Anlage beherrscht wird. Ehe man von hier aus die Grenze zur Toscana passiert, informiert ein Schild darüber, dass man sich nun auf dem Gebiet der ehemaligen Republik von Cospaia befindet. In der Tat wurde das Dorf bei Grenzverhandlungen zwischen Florenz und dem Kirchenstaat vergessen, so dass die Bewohner ihre eigene Republik ausriefen, vom Tabakanbau lebten und ihre Eigenständigkeit ohne Regierung, ohne Armee und ohne Steuern fast 400 Jahre bewahren konnten.




Infos über die Toskana, seine Dörfer und Städte Santa Maria degli Angeli
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Santa Maria degli Angeli
Der kleine Ort Santa Maria degli Angeli vor den Toren Assisis spielt ebenfalls eine historische Rolle. Hier befand sich ein aus dem 4. Jh. stammendes, von zurückgekehrten Jerusalem-Pilgern erbautes Kapellchen mit dem Namen Porziuncola (kleine Portion), ein stiller, damals noch von Wald umgebener Ort, der zum Lieblingsplatz des Heiligen Franziskus wurde. Hier hat der Franziskanerorden seinen Ursprung. Die monumentale Basilica, halb im Renaissance-, halb im Borockstil, wurde erst später um das ursprüngliche Kapellchen herum errichtet.




Infos über die Toskana, seine Dörfer und Städte Montone
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Montone
Südlich von Città di Castello liegt ein typisch mittelalterliches Borgo dieser Gegend. Der Ort Montone ist komplett von einer Mauer umgeben und im Inneren autofrei. Er erstreckt sich zwischen zwei Hügeln mit jeweils einem ehemaligen Kloster. Im Franziskanerkloster wurden Ferienappartements eingerichtet, während das ehemalige Katharinenkloster heute das Stadtarchiv beherbergt. Sehenswert sind die beiden Cafés an der Piazza Fontebraccio, deren Inneres musealen Charakter hat.




Infos über die Toskana, seine Dörfer und Städte Todi
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Todi
Die Altstadt ist eine seltene Mischung aus Kunst, Kultur, Geschichte und landschaftlicher Schönheit. Da die Stadt auf einem Hügel erbaut wurde, wird der Blick von hier oben in jeder Richtung durch atemberaubende Ausblicke auf die wunderschönen, grünen Hügel Umbriens belohnt, auf denen abwechselnd Weinreben, Olivenbäume und Sonnenblumen wachsen. Man schätzt, dass Todi ca. 3000 Jahre alt ist. Die Geschichte hat in dieser uralten Stadt Spuren vieler Epochen hinterlassen. Der Legende nach wurde es von Herkules gegründet und zwar an der Stelle, wo er Caco tötete. Der Name ist etruskischen Ursprungs (Tutere bedeutete Grenze) und weist daraufhin, dass der Ort bereits zur Zeit der Etrusker als Grenzfestung entlang des Tibers diente. Reste der alten Stadtmauer aus dieser Zeit sind noch an mehreren Stellen in der Altstadt vorhanden, so z. B. an der Porta Libera, der Via Paolo Ruoloi, der Via Montarone und der alten Stadtmauer. Besonders die Porta Mazia trägt eindrucksvoll Zeugnis von der Architektur der etruskischen Zeit. Viele wichtige Ergänzungen stammen aus römischer Zeit. So bauten die Römer ein Amphitheater und Tempel zu Ehren von Jupiter, Juno, Mars und Minerva. Sie bauten auch einen zweiten Kreis von Mauern um die Stadtbefestigung zu verstärken. So ist z. B. die Porta Catena römischen Ursprungs. In römischen Zeiten wurde Todi sogar ein eigenes Münzrecht zugebilligt. Im Mittelalter war die Stadt zunächst eine eigene Kommune (ca. 12.-13. Jh.). Aus mittelalterlicher Zeit stammt die Porta Romana. Anschließend nahm der päpstliche Einfluss immer mehr zu, bis Todi schließlich vollständig dem Kirchenstaat angegliedert wurde, wo es auch bis ins 19. Jh. hinein verblieb. Beim Kampf um die nationale Einigung Italiens fand Garibaldi in Todi begeisterte Anhänger. In einer Reportage aus dem Jahr 1992 beschrieb ein amerikanischer Journalist als die Stadt mit der höchsten Lebensqualität in ganz Italien. Die Stadt wird von einem Netz steiler, enger Straßen und Gassen durchzogen, die typisch für die mittelalterlichen Bergdörfer sind. Eindeutiges Prunkstück ist die Piazza del Popolo, der man sich am besten aus Richtung der Porta Romana näher. Folgt man der Straße immer geradeaus, tut sich oben unvermittelt die spektakuläre Piazza auf, an deren Kopfende eine breite Treppe hinauf zur Kathedrale führt. Drei prächtige mittelalterliche Paläste erheben sich rund um die Piazza, der Palazzo dei Priori, in dem heute das Verwaltungsgebäude untergebracht ist, der Palazzo del Popolo, der die Pinakothek beherbergt und der daran angebaute Palazzo del Capitano. Neben einigen weiteren Kirchen und einem Kloster hat Todi noch ein ganz besonderes Schmuckstück zu bieten: den Tempel Santa Maria della Consolazione, ein großartiges Renaissance-Gebäude, das um ein Madonnenfresco errichtet wurde. Zahlreich sind die kulturellen Aktivitäten, die die Stadt während der Sommermonate bietet. So gibt es z. B. im April eine italienischen Antiquitäten-Ausstellung im nahegelegenen Collevalenza. Im Mai folgt der charakteristische historische Fackelzug innerhalb der Mauern der Kirche San Fortunato in Collazzone. Dem Schlossfest im Juni folgt im Juli ein ganz besonderes Ereignis, der "International Balloon Grand Prix". Am 10. August wird der Tag des „Heiligen Laurentius“ feierlich mit einer Prozession in mittelalterlichen Trachten begangen. Während des Sommers gibt es verschiedene Open-Air-Sagras (kulinarische Events) mit lokalen Spezialitäten und Unterhaltung. Die umbrische Küche ist sehr bodenständig und es wird Wert auf Original-Produkte gelegt. Den Sommer beschließen verschiedene Open-Air-Konzerte in der Stadt. Das September-Musik-Festival findet in verschiedenen umbrischen Städten statt. Jeden zweiten Sonntag im Monat ist die Antiquitätenmesse in Todi.




Infos über die Toskana, seine Dörfer und Städte Orvieto
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Orvieto
Orvieto liegt auf einem Tuffsteinhügel und seine Stadtmauern sind größtenteils natürliche Tuffsteinwälle. Von einem Plateau, ebenfalls aus Tuffstein, genießt der Besucher eine herrliche Aussicht auf das umliegende Ackerland, die Weinberge und den Tiber. Orvieto hat zwei Seelen, die in perfekter Harmonie zusammenleben und die Stadt zugleich großartig und geheimnisvoll machen. Es ist nämlich einerseits eine klassische Stadt, berühmt in erster Linie für seinen Duomo di Santa Maria Assunta, ein Juwel gotischer Baukunst mit Fresken von Signorelli. Hier spiegelt sich der mittelalterliche und päpstliche Charakter der Stadt wider, da dieses Gotteshaus von den Päpsten im Wettbewerb mit der Kathedrale von Siena erbaut wurde. Andererseits ist Orvieto aber auch bekannt für den Pozzo di San Patrizio, ein Meisterwerk der Wasserbautechnik, das im Jahre 1527 vom Papst erbaut wurde, um der Stadt eine ausreichende Wasserversorgung im Falle länger andauernder feindlicher Belagerung zu garantieren. Somit gilt Orvieto auch perfektes Beispiel einer unterirdischen Stadt, wo man in Grotten, kleinen Tunneln und Labyrinthen spazieren gehen und die Stadt unter der Stadt entdecken kann.




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Orvieto
Orvieto liegt auf einem Tuffsteinhügel und seine Stadtmauern sind größtenteils natürliche Tuffsteinwälle. Von einem Plateau, ebenfalls aus Tuffstein, genießt der Besucher eine herrliche Aussicht auf das umliegende Ackerland, die Weinberge und den Tiber. Orvieto hat zwei Seelen, die in perfekter Harmonie zusammenleben und die Stadt zugleich großartig und geheimnisvoll machen. Es ist nämlich einerseits eine klassische Stadt, berühmt in erster Linie für seinen Duomo di Santa Maria Assunta, ein Juwel gotischer Baukunst mit Fresken von Signorelli. Hier spiegelt sich der mittelalterliche und päpstliche Charakter der Stadt wider, da dieses Gotteshaus von den Päpsten im Wettbewerb mit der Kathedrale von Siena erbaut wurde.

Andererseits ist Orvieto aber auch bekannt für den Pozzo di San Patrizio, ein Meisterwerk der Wasserbautechnik, das im Jahre 1527 vom Papst erbaut wurde, um der Stadt eine ausreichende Wasserversorgung im Falle länger andauernder feindlicher Belagerung zu garantieren. Somit gilt Orvieto auch perfektes Beispiel einer unterirdischen Stadt, wo man in Grotten, kleinen Tunneln und Labyrinthen spazieren gehen und die Stadt unter der Stadt entdecken kann.




Infos über die Toskana, seine Dörfer und Städte Bevagna
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Bevagna
Bevagna ist eine schöne, heitere und sehr antike kleine Stadt, nur wenige Kilometer von Foligno entfernt. Es hat mehrere Denkmäler aus römischer und mittelalterlicher Zeit: die römischen Thermalbäder mit sehr schönen Mosaiken, ein römisches Amphitheater, die herrliche Piazza Silvestri mit dem gotischen Palazzo dei Consoli und die schönen Kirchen San Silvestro, San Michele und San Domenico.

Bevagna ist auch bekannt für sein Sommer-Festival namens "Il Mercato delle Gaite". Im Zentrum der Stadt erwachen die mittelalterlichen Geschäfte der Handwerker und ein mittelalterlicher Markt zu neuem Leben. Handwerker, Verkäufer und Verkäuferinnen tragen authentische alte Kostüme. Die historische Rekonstruktion nutzt die zahlreichen Ecken des alten Weilers, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint und erweckt mittelalterliches Handwerk zu neuem Leben. So wird u. a. gezeigt, wie Pergamentpapier, Glas, Wachs, Textilien, Vasen und Terracotta-Fliesen hergestellt wurden und wie Eisenschmiede und viele andere Handwerker arbeiteten. Auch ein Bogenschießen Wettbewerb findet auf diesem mittelalterlichen Markt statt, der jedes Jahr im Juni stattfindet, wenn die Abende warm sind, die Sonne spät untergeht, und die Farben und die Düfte des Sommers die Atmosphäre einer längst vergangenen Zeit wiederbeleben.




Infos über die Toskana, seine Dörfer und Städte Panicale
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Panicale
Dieser malerische mittelalterliche Weiler liegt auf der Spitze eines hohen Hügels mit herrlichem Blick auf den Lago Trasimeno und das toskanische Cortona, auf der anderen Seite des Sees. Durch die Nähe zur toskanischen Grenze war Panicale im Mittelalter häufig unter toskanischer Herrschaft. Die kurze Entfernung zum Lago Trasimeno trägt wahrscheinlich zur Fruchtbarkeit des Bodens bei, so dass Panicale umgeben von Weinbergen und Olivenhainen ist. Der kleine Ort ist ruhig und friedlich, trotzdem gibt es drei gute Restaurants.

In frühere Zeiten war Panicale eine unbesiegbare mittelalterliche Festung, die für die Kontrolle des Lago Trasimeno und für den Handel zwischen Umbrien und der Toskana wichtig war. Hier gibt es Kunstwerke von unbestreitbarem Wert zu bestaunen. Im Inneren der kleinen Kirche San Sebastiano befindet sich ein Fresko von Pietro Vannucci aus dem Jahr 1505, auch il Perugino genannt, und ein Gemälde, das Raffaello, seinem damaligen Schüler zugeschrieben wird. Im Inneren der Kathedrale San Michele gibt es ein schönes Gemälde von Masolino da Panicale, der in Panicale geboren wurde.

Erwähnenswert ist auch der Brunnen aus dem 15. Jh. auf der Piazza Umberto I, der noch perfekt erhalten ist und bis zum Ende des 19. Jahrhunderts die Hauptwasserquelle für die Stadt war, der Platz ganz oben auf dem Hügel mit dem mittelalterlichen Stadtpalais und dem Teatro Caporali, einem kleinen, sehr charmanten, antiken Theater. Panicale wurde in ganz Italien für seine Tüllstickereikunst berühmt. Diese antike Tradition, hatte die lateinische Bezeichnung ars panicalensis und wurde von der Mutter an die Tochter weitergegeben. Im Ort befindet sich ein Stickereimuseum.




Infos über die Toskana, seine Dörfer und Städte Montefalco
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Montefalco
Montefalco ist bekannt für seinen Sagrantino-Wein, der zu den beliebtesten Weinen Umbriens gehört und aus lokalen Trauben hergestellt wird. Aus diesem Grund werden Montefalco und seine Umgebung Terra del Sagrantino genannt. Auch das in Montefalco produzierte Olivenöl ist von sehr hoher Qualität. Wegen der fantastischen Aussicht in alle Richtungen auf die umliegenden Weinbergen und Olivenhaine wird Montefalco auch "La Terrazza sull'Umbria" genannt (die Terrasse von Umbrien). Man sollte das historische und künstlerische Erbe dieses Weilers nicht vernachlässigen, der zu den "Borghi più belli d'Italia" (die schönsten mittelalterlichen Weiler Italiens) gehört.

Es hat mehrere sehenswerte Kirchen und Denkmäler, die alle innerhalb der Stadtmauern aus dem 13. Jh. liegen. Erwähnenswert sind u. a. die Chiesa di San Francesco, Sitz des Museo Civico, und die Chiesa di S. Agostino, die mit ihrer gotischen Fassade den Ort dominiert. Im Museo Civico kann man Kunstwerke und Skulpturen lokaler Künstler sowie archäologische Funde aus verschiedenen Epochen bewundern.



 
 


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