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Die Stadt Siena
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Für "Sienesen" ist sie sowieso die schönste Stadt der Toskana - aber auch die Urlauber sind
begeistert von Ihrer unglaublichen Pracht und Schönheit! Das ganze Zentrum ist wunderbar für Fußgänger geeignet
(sog. blaue Zone) und weder Auto, Verkehr und Lautstärke beeinträchtigen Ihren Besuch!
Im Norden beginnend, beeindruckt die mächtige Backsteinbasilika Sienas "San Domenico".
Weit herausragend gibt sie nur einen schmalen, ersten Eindruck von der vielfältigen Schönheit
des folgenden Angebots. In der Altstadt thront am höchsten Punkt der Stadt der Dom und der mächtige,
filigrane Rathausturm. Das "Battisterio di San Giovanni" und das dazugehörige "Museo dell' Opera Metropolitana" (Centro)
bilden den Mittelpunkt, zugleich aber auch den Ausgangspunkt für eine lange Reise, durch die ital. Kunst- und Geschichte.
Vom "Museo Civico" übergehend zur "Pinacoteca Nazionale" besucht man gern die vielen wunderbaren
Basiliken "San Domenico", San Francesco, u.a.; die Kirche "Santa Maria dei Servi" und "Sant' Agostino"
begrenzen jeweils den Süd- und Westrand.
All dies und noch unzählig viele weitere Möglichkeiten bietet diese Stadt
und zudem eine wunderbare Auswahl an kulinarischen Leckereien - für jeden "gusto" etwas (z.B. die berühmte,
famosen Ricciarelli), buntglasierte Keramiken und Märkte jeglicher Art.
Siena steht für eine wunderbar gelungene Mischung aus Kunst, guter Küche und Tourismus!
Es ist den Stadtvätern und Einwohnern gelungen die wunderbare Atmosphäre zu erhalten,
aufzubauen und zu beleben! Mit Respekt das Alte zu bewahren und das Neue miteinzubringen!
Besonders schön auch zu erkennen, wenn Sie unserer Empfehung zum Schluss folgen möchten und
einen Drink auf der "Piazza del Campo" zur sogenannten "blauen Stunde" nehmen werden -
auf der "schönsten Piazza Italiens".
Il Palio
Obwohl leicht umstritten, gehört dieses nostalgische Pferderennen zu dem Höhepunkt der
Festivitäten in der Toskana! Ganz Siena und mehr ist auf den Beinen um die 17 verschiedenen
Contraden (Mitstreiter aus den verschiedenen Stadtteilen) zu unterstützen, anzufeuern und natürlich zu gewinnen!
Glühende Anteilnahme ist den Mannschaften gesichert, welche wunderbare Namen tragen wie Drago (Drachen),
Civetta (Kauz), Istrice (Stachelschwein), Onda (Welle)! Jede Contrade organisiert vor dem Rennen ein Fest bei dem auch
Besucher herzlich eingeladen sind - Karten können Sie bei der jeweiligen Contrade erwerben. Beginnend um 20 Uhr auf
der "Piazza del Campo" ist das Spektakel absolut sehenswert und unvergesslich, wenn 10 rassige Rennpferde gleichzeitig 3x um
den kleinen Platz "jagen" werden und dem Sieger nach nur wenigen Minuten der Palio (=seidenes Siegesband mit dem Abbild
der Jungfrau Maria) mit tobender Begeisterung überreicht wird. In so manchen Kirchen kann man später Pferdehaare,
Fähnchen etc. zum Dank an die Madonna finden und einige Tränen fließen an diesem Tag, leise hört man Schwüre der Rache
murmeln - die hoffentlich bis zum nächsten Jahr getrocknet und verhallt sind.
Unser Tipp:
"Conca di Oro" an den Banchi di Sopra 24, nördlich der Piazza del Campo.
Dieses Cafe gehört der Familie Nannini, welche mit Gianna Nannini und ihrem Bruder
dem Ex-Rennfahrer Alessandro Nannini zu den "zeitgenössischen Berühmtheiten" dieser Stadt gehören.
Seit 1943 ist dieser Familienbetrieb mit seiner traditionsreichen Kaffeerösterei hier
zuhause und lockt u.a. mit seinem hübschverpacken "Panforte Siense". Nicht nur für "Promi-Watcher" gedacht.
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Pienza
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Papst Pius II. lies extra diese Stadt für sich erbauen (aus der Kasse des Kirchenstaates).
30 größere Gebäude wurden verbaut um seinem "Idealstaat" zu formen.
Er strich sogar den Namen des Dorfes "Corsignano" und benannte die Stadt nach sich selbst:
Pienza, die Stadt des Pius.
Noch heute begeistert die Schönheit der einst "künstlich" geschaffenen Architektur
vom Baumeister Bernardo Rossellino (einem Schüler Albertis) weit über die Toskana hinaus.
Schon zu Zeiten des Papstes im Mittelpunkt stehend (Versammlungshof für feierliche Messen)
ist die Piazza Pio II., mit ihrem kunstvollem Ziehbrunnen der Mittelpunkt dieser Stadt.
Unwillkürlich richtet sich dann der Blick des Besuchers auf den Dom Santa Maria Assunta
aus Sandstein und Travertinfassaden. Alle in dieser Zeit geschaffenen
Pienzanischen-Renaissancebauwerke machen deutlich, wie präzise und mit welcher Vielfalt,
die geradezu utopischen Vorstellungen dieses äusserst! extrovertierten Papstes verwirklicht wurden.
Hungrig geworden durch die eigenwillige Geschichte dieser Stadt und seinen Bauwerken, können sie sich,
wie übrigens viele Italiener, in Pienza ganz dem kulinarischen Feinheiten der toskanischen Küche widmen.
Pici, hausgemachte Nudeln und die Wildschweinsalami/Wildschweingerichte sind absolute Delikatessen
in dieser Region. Der würzige Pecorino (trockener Schafskäse) feinster Qualität,
lässt ihren Gaumen schmelzen und bereitet einen "guten Abgang", für den aus dieser Region besonders
bekannten wohlschmeckenden Grappa. Buon appetito e salute!
(Besonders gut: In Pienza sind auch sonntags alle Lebensmittelläden geöffnet!)
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San Quirico d` Orcia
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Früher der sog. "Verkehrsknotenpunkt für Rom-Pilger aus Nord€pa"
ist dieser kleine bezaubernde Ort heute ein zauberhaftes Plätzchen um
die Ruhe der Toskanischen Landschaft zu geniessen! Besonders nett,
ist die direkt am Stadttor gelegene romanische Pfarrkirche,
sie ist eines dieser "Juwelen", weshalb diese Landschaft als
oftmals besonders liebenswert empfunden wird.
4 km von San Quirico entfernt, lädt der lauschige Thermalbadeort
Bagno Vignoni, mit seinem warmen Heilwasser im Katharinen-Becken ein,
die von den vielen Besichtigungen "müden Glieder" zu enspannen und wieder fit zu werden!
Geradezu atemberaubende Landschaft und absolute Ruhe können sie im und um das
"Castello di Ripa d' Orcia" finden. Wer den als abenteuerlich beschriebenen Weg
"mutig meistert", wird einfach begeistert sein!
Natürlich werden hier auch Feste gefeiert:
Das Stadtfest "Festa del Barbarossa" am 3. Sonntag im Juni,
bietet mit seinem Umzug in historischen Kostümen einen farbenfrohen,
lebendigen Einblick in vergangene Zeiten.
Bezaubernd ist auch der am 1. Sonntag im September stattfindende
Festtag mit kleinem Markt und feierlicher Prozession.
Romantische Idylle in zauberhafter Landschaft!
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Montepulciano
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Wunderbare Hügellandschaft, traumhaftes Panorama und delikater Wein
Montepulciano bietet eine äußerst gelungene Abwechslung von Kultur, Schönheit, leckersten
Weinreben und Delikatessen. Starten wir mit der Geschichte und der Architektur:
Auf 605 m liegend, zwischen den Hügeln des Valdichiana und dem Val d'Orcia,
beeindruckt dieses zauberhafte Städtchen in kürzester Zeit.
Umgeben von einer Stadtmauer, ist sie besonders berühmt für ihre harmonische
Renaissance-Architektur und Denkmäler, welche nahe zu in unvergleichlicher
Schönheit erhalten wurden.
Das Herz der Stadt ist der Domplatz, die Piazza Grande,
die von außergewönlichen Palästen, sowie Dom und Rathaus gesäumt wird.
Viele Prachtbauten der Spätrenaissance "bezeugen" hier, mit welch´ unvergleichlicher
Kunst die berühmtesten Architekten dieser Zeit gearbeitet haben.
Im Tal (2,2 km außerhalb des Stadtzentrums/Südwesten) unterhalb der Stadt,
befindet sich das wichtigste Bauwerk. Schon von weitem herausragend ist der prunkvolle
goldgelb-glänzende Bau des Domes "San Biagio". Es scheint als würden Landschaft und Kirche
geradezu "miteinander verschmelzen". Hier werden sie gern, mehr als einen Augenblick verweilen!!
Und nun richten wir unser Augenmerk auf die andere berühmte Seite dieser Stadt.
Aus den geschmacklich hervorragenden Trauben des Chianti wird hier das berühmte
"toskanische Lebenselexir" - der Brunello gewonnen.
Umgeben von unzählig vielen herrlichen Weingütern, können sie alles über den Anbau
bis hin zur Ernte miterleben und erfahren, sowie natürlich dem Genuss dieses Weines "fröhnen".
Dazu die köstlichen Delikatessen, z.B. "Pici", das klassische
Nudelgericht aus Siena und Umgebung und viele Leckereien mehr!
Schon die alten Römer wussten "in vino veritas est"- und dieser Weisheit
sollten sie auf alle Fälle folgen und mit reichlichem guten Essen
unterstreichen! Natürlich können sie sich dann auch noch ein Stück/"Schluck"
Urlaub mit nach Hause nehmen (Verzeichnis der Weingüter im Palazzo Comunale).
Was gibt es schöneres, als in Urlaubserinnerungen zu schwelgen.
Montepulciano gilt auch als ein attraktiver Anziehungspunkt für Veranstaltungen!
Das bekannte Musikfestival "Cantiere Internazionale d'Arte" und die Volksaufführung
"Bruscello" ziehen viele Besucher an und die beschwingte Stimmung ist mehr als mitreißend!
Montepulciano bietet auch in seiner "reinsten" Form "la salute"-Gesundheit !
Die Therme von San Albano begeistern immer mehr Besucher. Die therapeutischen Eigenschaften
und natürlich vorrangig die Entspannung dieser Terme bieten immer viel Spaß und gelungene Abwechslung!
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Chiusi
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"Uralte" Etruskerstadt im steilen Tuffsteinfelsen
Dank "Porsenna", dem mythischen König der Etrusker wurde Chiusi schon in frühester
Zeit zum "Glanzpunkt" und berühmt. Auch heute noch spielen die Etrusker eine äußerst
wichtige Rolle beim Besuchen dieses Dorfes. Imponierende Funde aus archäologischen Ausgrabungen,
die auch noch heute fortgesetzt werden, sind im Etruskischen Nationalmuseum für Achäologie zu bewundern.
"Auf Schritt und Tritt" finden sie erstaunliche Reliquien dieser Zeit und somit eine großartige Dokumentation
einer längst vergangenen, hochintelligenten Kultur. Besonders spannend das "Labyrinth des Porsennas", das aus
einem verwinkelten unterirdischen Gang besteht, welcher zu einer aus dem 1. Jhr. v. Chr. stammenden Zysterne führt.
Auch in der sog. "Neuzeit" schuf man mit dem Dom (im basilikanischen Stil) eine der heute ältesten Kirchen Italiens.
Nicht weit vom Stadtzentrum (ca. 3 km) lädt ein See zum lauschigen Picknick und verweilen ein.
So entspannt kann Geschichte sein!
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Abbazia Sant' Antimo
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Von Montalcino (10 km südlich) umgeben von Feldern, Ginster bewachsenen Hügeln und Olivenhainen,
finden sie in einem sehr ruhig gelegenen Tal die Abteikirche "Abbazia San't Antimo".
Die aus gelbbraunen Travertin- und Alabastergestein gebaute Apsis fügt sich
nahezu "unbemerkt" harmonisch in die Natur dieser malerischen Landschaft ein.
Besonders schön, die große Zypresse und die Ölbäume, welche den quadratischen Glockenturm "flankiert".
Ein absolut beschauliches Plätzchen!
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Abbazia di Monte Oliveta Maggiore
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Feine Renaissance-Kunst in imposanter ruhiger Kloster Atmosphäre.
Weitab gelegen vom "Trubel des Alltags" - inmitten einer waldigen
Traumlandschaft befindet sich dieses imposante Kloster. Die unglaubliche,
nahe zu magische Ruhe, die dieser Ort ausstrahlt, wird durch die dort lebenden Mönche
und deren Regeln täglich neu "lebendig erhalten". Ein gewisses Mass an Andacht und Ruhe
ist hier nicht nur für das Bestaunen der wunderbaren Fresken und Kunstwerke notwendig,
sondern zeugt auch vom Respekt gegenüber den Mönchen. Pilgerreisende werden hier häufig angetroffen,
da es sich nicht nur um eine der größten Kunstschätze der Toskana handelt,
sondern auch um "heilige Schätze". Die Frömmigkeit dieses Ortes sollte sie nicht davon abhalten,
zögern sie nicht, diesen kunsthistorisch so einmaligen besonderen Platz kennenzulernen.
Später sollten sie auf alle Fälle einkehren in "la Torre" das Restaurant vor dem Eingangstor
von Monte Oliveto Maggiore. Die äußerst schmackhafte, rustikale Küche bietet eine gelungene
Stärkung zur vorher geistigen Anregung.
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Monteriggioni
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Gerade zu sprühend vor Begeisterung über das "Meisterwerk des mächtigen Mauerrings",
schrieb Dante, diese in seinem literarischem Meisterwerk der "Göttlichen Komödie",
Kapitel Hölle XXXI!, nieder.
Die Begeisterung über diese einzigartige, noch heute vollständige Grenzfestung
ist vom 13. Jhr. bis heute geblieben. Der beeindruckende Mauerring gehört zu
den am häufigsten besuchten Sehenwswürdigkeiten in der Provinz Siena und
bildet u.a. auch die wirtschaftliche Basis der ca. 6700 Stadtbewohner.
Im 13. Jhr. erbaut, stellt dieses Bauwerk einen enormen Fortschritt in der toskanischen
Bauweise dar. Durch die 14 Türme, von denen sieben sehr gut restauriert wurden,
hatten die Einwohner die komplette Kontrolle des umliegenden Terrains.
Ein Gefühl von Sicherheit, das noch heute zu spüren und zu sehen ist.
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Montalcino
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In erster Linie weltweit berühmt durch seinen vorzüglichen Brunello
(ca. 1400 ha Anbaufläche) bietet diese Stadt, zudem toskanische Architektur "vom Feinsten".
Die fünfeckige Festung ist noch heute imposant und "uneinnehmbar".
Im "Palazzo Comunale" hat die Winzergenossenschaft Brunello und Rosso di Montalcino,
das Institut für Weinbau ihren Sitz eingenommen. Weit ab von Wein
und Reben können sie im ehem. Franziskanerkloster mit Kirche, sowie der Kirche Misericordia,
in deren Kreuzgang interessante Fresken und Grabsteine besichtigen. Gerade zu zum "Schwärmen",
lädt der traumhafte Panoramablick über das Tal, auf der Aussichtsterrasse der Wallfahrtskirche
"Madonna del Soccorso" ein. Auch die gotisch-romanischen Rosetten der Kirche San Agostino und
viele weitere Bauwerke machen diese Stadt zum vielseitigen Erlebnis aus ernsthaftem Vergnügen
(Religion, Kultur & Geschichte) und leichtem, oftmals nicht minder ernstem Vergnügen, dem Wein!
Ganz besonders nennenswert finden wir hier auch nochmals die Keramik-Produkte aus dieser Region,
welche als absolute Spezialität, besonders schön gefertigt und anzusehen sind.
Die "Sagra del Tordo" am letzten Oktober im Sonntag, bietet einen spannenden,
äußerst sehenswerten folkloristischen Wettkampf, der zwischen den Stadtteilen
ausge "kämpft" wird. In Form von Bogenschießen werden die Sieger ermittelt und zugleich
die Jagdsaison eröffnet! Robin Hood & Gefährten auf "italienisch"!
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Klosterruine San Galgano
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Ein geradezu "mustergültiges Prunckstück" an zisterziensischer Sakralarchitektur
erwartet sie hier! Zu Ehren des vom abenteuerlichen Ritter zum bekehrten
hl. gesprochenen Zisterziensermönch Galgano erbaute Kloster,
bietet neben seiner unnachahmlichen Architektur einen wunderbaren
Ort für Momente des Staunens, der Ruhe und der Stille.
Oberhalb des Klosters befindet sich das "Oratorio di San Galgano al Montesiepi".
Dieses wunderbare Architektur-Bauwerk haben wir ebenfalls dem hl. Galgano zu verdanken,
der genau an diesem Ort, sein Schwert als Zeichen für sein Gelöbnis zur Gewaltlosigkeit
in den Fels gerammt haben soll. Große Emotionen in Stein "gehalten"!
Ihr besonderes Augenmerk sollte hier den Fresken gelten,
welche bei der äußerst aufwendigen Renovierung ein interessantes Geheimnis offenbarten ..
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Chianciano
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Die geradezu makellose Natur, die dieses Städtchen umgibt, bietet einen wunderbaren Einblick,
warum dieser Ort gerade so "vor Gesundheit strotzt"! Seit über 2000 Jahren berühmt für seine
Thermalquellen, wurde dieser Ort zu einem der wichtigsten Thermalzentren Italiens.
Hier finden sie mehr als 200 Kuranlagen und Hotels, die besonders bei Nieren- und Leberleiden,
sowie Inhalationstherapien, die zur Wiederherstellung der Bewegungsfähigkeit und funktionellen
Rehabilitation ihre erfolgreiche Anwendung finden.
Beim Besuch im neu eröffneten Museum "Archeologico delle Acque" können sie nochmals die
unglaubliche Vielfalt der etruskischen und römischen Ausgrabungen bestaunen,
welche zu den vielen herausragenden archäologischen Funden im gesamten Gebiet zählen.
Auf alle Fälle sollten sich die Besucher Zeit für einen Besuch im historischen Zentrum der Stadt nehmen.
Die kleinen, romantischen Gassen, die zu malerischen Plätzen führen, werden sie noch lange begeistern!
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San Gimignano
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Im üppig grünen oberen Elsa-Tal auf dem höchsten Hügel (324 m) liegend, finden sie das oftmals treffend
beschriebene "Manhattan der Toskana"! Schon von weitem können sie sich am Anblick der wunderbaren heute
15 vor 650 Jahren noch 72 Wohntürme (auch Geschlechtertürme genannt) erfreuen.
Diese Türme waren im Mittelalter lange ein Zeichen für Geld und Ruhm, nach dem Motto:
"Je höher der Turm desto mehr Ansehen und Reichtum der Familie."
Die Stadt erfreut sich an großer Beliebtheit und bietet dem Urlauber eine wunderbare Atmosphäre
und Sehenswürdigkeiten aus 650 Jahren sehr gut erhaltener Architektur und Geschichte.
Dem bezaubernden Flair "auf den Spuren", finden sie an der gut erhaltenen, mittelalterlichen "Piazza della cisterna"
mit seinem Brunnen (ital. Cisterna) und seinen herrlichen Palästen einen weiteren Grund,
weshalb San Gimignano seit 1990 zum Weltkulturerbe gehört.
Die Burgruine Rocca mit seinem zauberhaften Garten und dem wunderbaren Ausblick, sollten sie ebenso
besuchen, wie den romanischen Dom "Santa Maria Assunta" im Stadtkern -
jedes dieser Bauwerke ein Stück unverwechselbare Toskana.
Ein Besuch der "anderen Art", ist das "Museo della Tortura".
Inmitten des lauschigen Ortes können sie erfahren, welch' nahezu "grausamen Ideenreichtum"
man im Mittelalter zum Zweck der Folterung zu Tage gelegt hat.
Um die Gänsehaut schnell wieder in Wohlbefinden zu verwandeln,
gönnen sie sich eine Wanderung, ins Tal zu der mittelalterlichen Wascheinrichtung
und genießen den Blick "zurück" auf Türme und Landschaft!
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Bagni San Filippo
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Nördlich von Abbadia San Salvatore, am Fuße des Monte Amiata liegt der hübsche, kleine Thermalort Bagni San Filippo.
Eigentlich besteht die Ansiedelung nur aus einer beschaulichen Handvoll Häusern,
die dank einer Naturattraktion berühmt geworden sind: ein beinah irreal anmutender weißer Sinterfelsen in einer bewaldeten Schlucht, "Fosso Bianco" (weiße Grube) genannt.
Hier rieselt mineralhaltiges Wasser an einer hohen Felswand aus Sinterablagerungen herunter und sammelt sich in natürlichen Becken,
die aussehen wie Wannen mit milchig-grünem Badewasser, das auch im Spätherbst noch angenehme, lauwarme Temperaturen aufweist. Hier kann man kostenlos das kalk- und schwefelhaltige Wasser nutzen und sogar eine Nackenmassage genießen.
Baden kann man auch im 1997 renovierten Thermalbad des Kurhotels, das auch für Nichthotelgäste zur Verfügung steht.
Hier gibt es einen kleinen Wasserfall und die Temperatur beträgt 40 Grad.
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Vivo d'Orcia
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Vivo d'Orcia ist ein kleines Dörfchen, wenige Kilometer nördlich von Abbadia San Salvatore. Interessant ist besonders die ehemalige Einsiedelei, die etwas unterhalb des Ortes in romantischer Lage am Ufer des Vivo liegt. Hierher gelangt man nur zu Fuß. Der Weg ist vom Hauptplatz ausgeschildert ("Eremo - Via IV Novembre) und führt über eine steinerne Brücke, vorbei an den Ruinen einer ehemaligen Mühle und einem Castello, das sich heute in Privatbesitz befindet. Schließlich gelangt man durch einen Torbogen in den "Borgo Principale".
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Radicofani
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Dieses einsame und verschlafene Borgo östlich des Monte Amiata liegt in einer Höhe von ca. 800 Metern über dem Flusstal der Paglia. Beherrscht wird Radicofani von einer, erst im 19. Jh. wieder aufgebauten, weithin sichtbaren Burg auf einem Basaltfelsen, die das Wahrzeichen der Südtoskana ist, vor allem aber einstmals Residenz des berüchtigten Raubritters Ghino di Tacco war. Dieser ging als eine Art toskanischer Robin Hood in die Literatur ein, da er, um seinen von den Sienesern hingerichteten Vater zu rächen, nur die Reichen ausraubte, den Armen hingegen gelegentlich sogar etwas zusteckte. Vom Turm der Burg, aus ca. 940 m Höhe, hat man einen fantastischen Ausblick über das Val d'Orcia.
Die dunklen Steinhäuser des kleinen Borgo verströmen mittelalterliches Flair. Beide Kirchen im Zentrum. die nach dem Weltkrieg wieder vollkommen aufgebaute romanische Pieve San Pietro so wie auch die romanisch-gotische Kirche San'Agata, enthalten Terracotta-Werke von Andrea della Robbia. Die einstige Medici-Villa, der Palazzo della Posta, wurde lange als Zoll- und Poststation genutzt und später in ein Hotel umgebaut, dessen Zimmer einst auch Dickens und Montaigne bezogen. Der Brunnen gegenüber ist mit Wappen der Medici geschmückt.
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Monticchiello
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Wie im Bilderbuch wirkt dieses kleine, aus gelben Travertinsteinen erbaute Dorf. Der Platz am Stadttor bietet einen wunderschönen Blick auf die Hügel des Umlands. Schmuckstück des Ortes ist die aus dem 13. Jh. stammende Chiesa dei Santi Leonardo e Cristoforo. Restaurierungsarbeiten brachten 1933 bemerkenswerte Fresken zu Tage, so eine fast 5 Meter hohe Christophorus-Darstellung, vermutlich aus dem 15. Jh., oder das sog. "Grande Arcosolio", das Geschichten aus dem Leben des Heiligen Nikolaus erzählt. Der Festungsturm im oberen Teil des Dorfes ist in Privatbesitz.
Bekannt ist Monticchiello für sein "teatro povero". Das sog. "Arme-Leute-Theater" entstand 1967 als Laientheater zu einer Zeit, als der Ort einen Großteil seiner Bevölkerung durch Landflucht verlor. Seither wird hier jedes Jahr in der letzten Juliwoche und den ersten beiden Augustwochen ein volkstümliches Theaterstück aufgeführt, das aktuelle Themen des Dorflebens auf die Bühne bringt.
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Chianti-Classico-Gebiet
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Seit jeher ist das Chianti-Classico, das sich im Grenzbereich zwischen den Provinzen Florenz und Siena befindet, Weinanbaugebiet gewesen.
Schon in etruskischer Zeit floss hier der Rebensaft. 1924 haben sich die Winzer dieses Gebietes zu einer Genossenschaft zusammengeschlossen
(Consorzio del Vino Chianti Classico), um die Qualität ihrer Weine zu überwachen. Erkennungszeichen ist der „Gallo Nero“, der schwarze Hahn.
Wanderer können durch die sanft gewellten Chianti-Hügel von Weinort zu Weinort wandern.
Castellina in Chianti (Provinz Siena)
Castellina liegt etwa in der Mitte des Chianti-Gebietes im lange umstrittenen Grenzgebiet zwischen den Provinzen Florenz und Siena. Der Ort liegt südlich von Greve in 578 m Höhe. Guterhalten ist die Burganlage aus dem 15. Jh., in der in den Sommermonaten Kunstausstellungen gezeigt werden. Die andere Attraktion des Ortes ist die tunnelartige Via delle Volte, die Teil der alten florentinischen Stadtbefestigung ist. Die hierin integrierten Häuser sind sehr schön restauriert und abends beleuchtet. In Castellina beginnt die „Strada dei Castelli“, die Burgenstraße, die sich östwärts durch dichte Steineichenwälder schlängelt. Hier reihen sich Burgen, Schlösser und Klöster aneinander.
Radda in Chianti (Provinz Siena)
Radda ist ein ummauertes mittelalterliches Städtchen mit einem kleinen Marktplatz, der von einem Rathaus aus dem 15. Jh. beherrscht wird. Sehenswert ist die rustikale Loggia. Trotz Tourismus ist es dem Ort gelungen, seinen mittelalterlichen Charme zu bewahren. So gibt es einen Gewölbegang aus dem 12. Jh. (Camminamento medioevale), der an einer alten Backstube vorbeiführt, in der auch heute noch das Brot wie damals von Hand gebacken wird. In Radda residiert die Lega del Chianta, verantwortlich für die Reinheit des Chianti-Weins.
Gaiole in Chianti (Provinz Siena)
Gaiole ist ein alter Marktflecken, der auf mehreren kleinen Hügeln gebaut wurde, die durch Brücken miteinander verbunden sind. Im Ort selbst geht es beschaulich zu, seine eigentlich Attraktivität sind die Burgen und Schlösser in der Umgebung.
Panzano in Chianti (Provinz Florenz)
Panzano ist ein malerisches Festungsdorf mit einer imposanten Burg, die aber nicht zu besichtigen ist, da sie sich in Privatbesitz befindet. Der Ort ist berühmt für seine Handwerksbetriebe. Man findet Keramikwerkstätten, Schuhmacher, Restaurateure und eine wirklich ausgefallene Metzgerei, das zweifelsfrei eindruckvollste Ziel. In der „Antica Macelleria Cecchini“ kann man Salami und toskanischen Schinken probieren, dabei ein Glas Chianti genießen und die Wurstmacherkunst des Chefs bestaunen. Das alles, während im Hintergrund klassische Opernarien erklingen.
Greve in Chianti (Provinz Florenz)
Greve ist der Hauptort des Chianti-Gebietes. Hier findet jedes Jahr im September eine Weinmesse des Chianti Classico statt. Sehenswert ist vorallem der Hauptplatz im Zentrum, die dreieckige Piazza Matteotti mit ihren Arcadengängen und Terrassen. Samstags findet hier immer Markt statt mit einem überaus attraktiven Angebot, das einen Besuch lohnt. In Greve gibt es mehrere Enotechen, in denen man Wein kaufen und probieren kann, so z. B. die „Enotexa del Chianti Classico – Gallo Nero“ an der Piazza Matteotti oder „Le Cantine“ an der Piazza delle Cantine. Hier kann man mit Guthabenkarten im Selfserviceverfahren aus über 140 Weinen Kostproben nehmen.
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Thermalorte in der Provinz Siena
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Direkt am Fuße des "Monte Amiata" befindet sich Bagni San Filippo, das wahrscheinlich untypischste der Thermalbäder. Versunken liegt es in unwegsamem Gelände, unterhalb der Spitze("La Vetta") des "Monte Amiata" und oberhalb der Hügel des Val d'Orcia. Umgeben von Zypressen, Feigen- und Ahornbäumen, Pinien und Fichten, ist diese Quelle vor allem wegen des sulfatreichen Wassers empfehlenswert.
Eines der berühmtesten Thermalbäder der Toskana befindet sich an der Grenze nach Umbrien im Ort San Casciano Bagni : Fonteverde erwartet seine Gäste mit einem ultramodernen Schwimmbecken und einem nach modernstem Standard ausgestatteten Wellness- Zentrum.
Auf der anderen Seite des Val d'Orcia liegt Bagno Vignoni, das bereits Caterina da Siena und Lorenzo dei Medici begeisterte.
Außerdem findet man in der Provinz Siena noch die Thermen von Rapolano und die von Petriolo.
Letztere wurden seinerzeit von Pius II besonders geschätzt, der übrigens auch die ersten Gebäude um die warmen Quellen herum errichten ließ.
Besonderheit ist hier, dass man zwischen Wärme- und Kältebereichen wechseln kann.
Schön, aber auch mit kaltem Wasser sind die Thermen von Sarteano. Hier sprudelt ein kreisförmiger Wasserfall,
Werk eines berühmten japanischen Designers. Nach dem Bad empfiehlt es sich, die herrliche Landschaft zu genießen und in der Kirche von San Martino die sehenswerte Freskenmalerei von Beccafumi zu bewundern.
Nicht zu vergessen Chianciano Terme mit seinen heilsamen Quellen. In einem Roman aus den 50er Jahren stellt Liala einige außergewöhnliche Szenen der Zeit dar und beschreibt u. a. auch das heitere Borgo von Chianciano, das im Mondschein versinkt wie ein Quecksilberstrom aus dem Monte Amiata.
Über Montepulciano erreicht man Sant'Albino, ein weiteres Thermalbad,
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