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Informationen über Grosseto
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Die Stadt Grosseto
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Etruskische Stadt am Nordufer des Ombrone, auch "Lucca der Maremma" genannt.
Die erste sog. ital. "Hochkultur" ist den Etruskern zuzuschreiben, von denen sich übrigens auch das Wort "Toskana" ableitet.
"Zeitzeugen" dieser Geschichte, lieber Urlauber, können Sie in Großetto werden und direkt vor Ort erleben, wie spannend,
lebendig und interessant diese Kultur war - gerade durch die besonders gut erhaltenen Fundstücke und Ausgrabungen.
Die heutige Provinzhauptstadt (ca. 70 000 Einwohner), welche leider im 2. Weltkrieg bombadiert wurde, bietet mit dem Dom
"San Lorenzo" (Piazza Dante) ein interessantes, aufwendiges Zusammenspiel der verschiedenen Architekturstile vom 13.-14. Jhr.
bis hin zum 20. Jhr.(besonders bemerkenswert die "Madonnentafel" von Matteo di Giovanni. Desweiteren die Gotische Kirche
"San Francesco" (Piazza dell` Indipendenza), welche auch so manchen "Kunst-Schatz" in sich birgt.
Ihr besonderes Augenmerk sollten sie auch auf das "Museo Archeologico d´Arte della Maremma" (Piazza Baccarini 3) richten.
Es verfügt über eine bemerkenswerte Sammlung von etruskischen Funden. Zögern Sie nicht, es ist sehr spannend!
Geradezu malerisch anmutend, besonders abends, ist die Kulisse auf dem Hauptplatz von Großetto.
Italienisches Flair, Geschichte und Kultur tragen zu dieser bezaubernden Atmosphäre bei!
Lassen sie die Zeit hinter sich und geniessen sie einfach den Moment! Dolce Vita!
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Abbazia di San Rabano |
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Besuchen sollten sie auch das imposante romanische Kloster Abbazia di San Rabano,
für das sie allerdings eine limitierte Sondergenehmigung für das Durchqueren des Naturschutzgebietes benötigen.
(Info: Centro Visite di Alberese)
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Ansedonia |
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Der wunderschön gelegene Badeort Ansedonia liegt mitten in der sog. "macchia mediterranea",
dies ist die Bezeichnung für die typische Flora der italienischen Mittelmeerküste,
welche an Farben und Formen besonders manigfaltig ist.
Tauchen Sie ein und gönnen sie sich diese "Augenweide" bei viel nassem Vergnügen!
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Capalbio |
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1997 ging der Lebenstraum der äußerst farbenfrohen Künstlerin Niki de Saint Phalle in Capalbio
in Erfüllung. Dort wurde der großartige "Il Giardino di Tarocchi"
(bitte auf Öffnungszeiten Sommer/Winter achten!) angelegt.
Gerade zum Staunen lädt der Park mit seinen lebensgroßen und zumeist begehbaren, farbenfrohen, bunten
"Tarotfiguren" ein! Ein Lebenstraum der 2002 verstorbenen Künstlerin, ging damit in Erfüllung
und es ist wunderbar, dass sie uns die Möglichkeit gegeben hat, weiter in ihren Träumen zu schwelgen!
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Isola del Giglio |
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Ein leicht mondänes Flair verleiht dieser kleinen Insel ihren ganz besonderen Charme!
Viele Urlauber kommen mit ihrer eigenen Jacht! und unterstreichen dadurch nochmals die Besonderheit dieser
traumhaften Landschaft der kleinen Insel.
Auf dem klassischen, nicht minder schönen "touristischen" Weg, lieber Reisender, sind sie in 1 Std. mit der Fähre von
Porto Santo Stefano in diesem kleine Paradies und via Linienbus im eigentlichen Badeort Giglio Campese.
Äusserst romantische verwinklte Gassen
und traumhafte Aussichten finden Sie in Giglio Castello und laden sie zu langen Spaziergängen
mit ihren Liebsten ein! Viel Vergnügen!
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Tarot-Garten von Niki de Saint Phalle |
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Ca. 60 Kilometer südlich von Grosseto, im kleinen Örtchen Garaviccio, das zur Gemeinde Capabio gehört, trifft man inmitten der toskanischen Hügellandschaft auf eine ganz besondere Sehenswürdigkeit, den Giardino dei Tarocchi, was man mit „Tarot-Garten“ übersetzen könnte. Hierbei handelt es sich um einen Phantasiegarten bzw. Park, entworfen von der französisch-amerikanische Künstlerin Niki de Saint Phalle (1930-2002) in Anlehnung an Gaudis Park Güell in Barcelona.
Seit 1998 kann der Park in den Sommermonaten besichtigt werden. Jedoch bereits 1979 begann Niki de Saint Phalle zusammen mit ihrem Mann, dem Künstler Jean Tinguely, mit den Arbeiten an ihrem Traumgarten. Entstanden sind in ca. 2 Jahrzehnten Arbeit 20 große, sehr imposante Tarotfiguren, alle bunt und farbenfroh, wie es das Markenzeichen der Künstlerin ist. Einige der beeindruckenden Skulpturen sind bis zu 15 Meter hoch, ein Teil ist sogar begehbar. Bunte Keramik, Mosaiken, Spiegel und Glas, in denen sich das Sonnenlicht bricht, vermitteln eine schon fast surreale Atmosphäre. Umgeben ist das Gelände mit einer Tuffsteinmauer.
Auch regionale Künstler haben an der Realisation des Projektes mitgearbeitet, das nach dem Tod der Künstlerin, ihren Wünschen entsprechend, zu einer privaten Stiftung umgewandelt wurde.
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Die Maremma |
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Wahre Vielfalt an Badestränden, fantastischer Natur, Heimat der riesigen toskanischen
Rinderherden-Viehzüchter und archäologischen Fundstätten
In Italien bezeichnet man den Küstenstreifen zwischen Livorno im Norden und der Halbinsel des Monte
Argentario im Süden als "Maremma". Sie gilt heute als die fruchtbarste Ebene
und liefert Getreide, Obst und natürlich auch Wein. Darüber hinaus findet man auch - wie schon in der Antike - eine große
Vielfalt an Bodenschätzen. Die Rinderzucht ist auch heute noch weltweit bekannt und die Qualität ihrer Steaks
lässt sich mit der der argentinischen Rinder vergleichen.
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Monte Argentario Orbetello, Porto Santo Stefano, Porto Ercole |
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Jachthäfen, Lifestyle in traumhafter Landschaft
30 km südlich von Großetto liegend, finden Sie den malerischen Ort Orbetello auf der
Halbinsel Monte Argentario liegend. Vom hier und den zwei Hafenstädtchen Porto Santo Stefano
und Porto Ercole umramt, bieten diese 3 Dörfer das liebevolle Flair und den Charme eines
Fischerdorfes, indem so mancher stadtmüder Italiener oder Urlauber Erholung tanken kann.
Porto Santo Stefano, mit seinem wunderbaren mondänen Jachthafen, ist gerade wegen seiner Exklusivität
sehr beliebt, welcher nur noch der winzige Ort Punta Ala am Golf von Follonica weiter nördlich übertrifft.
Sehr nobel!
Äußerst sehenswert der in den Hang gebaute kleine Ort Porto Ercole mit seiner reizenden Altstadt.
Hier wurde 1610 Caravaggio in der kleinen Pfarrkirche beigesetzt.
Vom Hafen Porto Ercole aus verkehren auch die Fähren zu den Inseln
Isola del Giglio und der Isola di Giannutri (kleinste Insel des Archipels der Toskana).
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Pitigliano, Sorana, Sovano |
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Pitigliano, Sorano, Sovana
Kleine Juwelen im südlichen Teil der Toskana in pittoresker Lage.
Pitigliano, Sorano, Sovana sind sicherlich die interessantesten Städte in dieser Provinz.
Pitigliano thront geradezu hoch oben auf einem 313 m hohen Tuffsteinfels und gehört
allein wegen dieser bestechend schönen Lage und dem Aquädukts (damalige Wasserversorgung)
aus dem 15. Jhr. zu den schönsten Orten der Toskana. Der mit Zinnen gekrönte "Palazzo Orsini" (Palazzo della Republica)
ist ein absolutes Meisterwerk der toskanischen Festungsbaukunst.
Das Gebäude hat einen sehr schönen, restaurierten Innenhof, welcher einst von einem Löwen bewacht
werden sollte (imposante Darstellung). Auch ein Blick auf den im Barockstil umgebauten Dom ist sehr empfehlenswert.
Die Straße Richtung Norden (verbindet Pitigliano, Sorano, Sovana) ist hochinteressant:
Etrusker schlugen sie als Keil in den Tuffsteinfelsen. Achten sie besonders auf die Wände,
dort sind immer wieder sog. etruskische "Nekropolen" (etruskische Friedhöfe) zu erkennen.
Großer Seltenheitswert!
379 m hoch über dem Fluss Lente, liegt das 2000-Einwohner-Dorf Sorano (nordöstlich von Pitigliano).
Der Stadtteil am Südhang des Tuffsteinfelsens ist verlassen worden, die Erosion raubte Sorano den Boden.
Obwohl schon viele Häuser abgerutscht sind, bekommt der Besucher einen hervorragenden Eindruck von einem typisch
mittelalterlichen toskanischen Dorf, da der Stadtkern gut erhalten geblieben ist.
Dominiert wird das Stadtbild von der "Fortezza Orsini" (ca. 14. Jhr.), welche mit wunderbaren Blumenmotiven
und Szenen eines Festmals lockt. Etruskische Grabanlagen, rund um Sorano, die in den weichen Tuffstein
eingeschnitten sind, bezeugen weiter eine hochintelligente, vergangene Kultur, sowie "San Rocco" auch
die "verfallene Kirche"genannt. In ihrer Nähe kann man schmucklose Kammergräber der Etrusker entdecken.
Emozionante!
Sovana: Romantik pur!
Getragen wird dieser Ort von seiner unglaublich schönen mittelalterlichen Piazzetta,
den einstöckigen Häusern, die die Hauptstraße säumen und den überdimensionalen Kirchen!
Man spricht sogar von einem der "romantischsten Plätze der Südtoskana".
Noch heute bildet das Zentrum von Sovana die "Piazza Pretorio".
Rund um den Platz sind angesiedelt der "Palazzo Bourbon" del Monte (15. jhr.),
der "Palazzo del Archivio" (13. Jhr) mit seinem bildhübschen Glockenturm und der
"Palazzo Pretorio" (13. Jhr.), der mit Wappen der Herrscher Sovanas geschmuckt ist und heute
"Centro documentazione dell´area archeologica di Sovana" (ein wahres Schmuckstück an Museum)
beherrbergt. Im Museum finden Sie Fresken, sowie Rekonstruktionen des Hildebrandts Grabes
(1. Hälfte des 3. Jhr. vor Chr.) und etruskische Fundstücke! Sie gelten mithin als die spektakulärste
aller etruskichen Nekropolen. Äusserst sehenswert.
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Roselle |
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Roselle ist eine der größten archäologischen Ausgrabungsstätten der Toskana!
In abgeschiedener Ruhe können Sie Ruinen besichtigen, die Spuren der Eisenzeit der Etruskerperiode,
Reste römischer und frühchristlicher Bauten - alles ist dort vereint.
Die imponierenste Entdeckung der Archäologen war die eines archaischen Wohnhauses aus dem 7. Jhr. vor!
Chr. das einen wunderbaren Einblick in die Bauweise der Häuser dieser Zeit wiedergibt.
Wandeln Sie auf den Spuren dieser äußerst interessanten Kultur und lassen sie sich überraschen,
wie vielfältig und einfallsreich schon in der fernen Vergangenheit gebaut wurde!
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Saturnia |
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Mehr Lust auf's Abtauchen und Relaxen bekommen? Dann begeben sie sich nach Saturnia,
einem der spektakulärsten und interessantesten Bäder der Region mit Schwefelquellen und einem traumhaften Wasserfall (cascate del Gorello), von dem schon Dante in seiner „comedia divina“ schwärmte.
Dieser Ort bietet sowohl abwechslungsreiche Möglichkeiten, sowie gute Anschlussmöglichkeiten ans Meer, in das Amiatagebirge und auch der Einkauf typischer lokaler Erzeugnisse ist hier
sehr gut möglich! Oftmals auch besonders gern bevorzugt von Besuchern, die nur die Therme nutzen wollen und
trotzdem die "lebhafte Atmosphäre eines Ortes " geniessen . Die extra großzügige und schön
angelegte Thermen-Anlage bietet ein großes Maß an Entspannung und Spaß und ist für jeden
Einzelnen ein großes Vergnügen!
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Talamone |
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Der zauberhafte Badeort Talamone,
15 km nördlich des Monte Argentario auf einer kleinen Landzunge gelegen, bietet geradezu ein
paradiesisches Stückchen Toskanas. "Einerseits" sieht man den Monte Argentario
und die Insel Giglio, "andererseits" den eigenen kleinen Hafen und die sanften, weitschweifenden Hügel der Maremma.
Achtung, die lauschigen Badebuchten sind alle leider ziemlich felsig!
Ein weiteres kleines italienisches Paradies erstreckt sich zwischen Talamone und
der ca. 30 km gelegenen Ombrone-Mündung: Parco Naturale Regionale della Maremma!
Ein Naturparadies von Wäldern, Sumpfgebieten und Marschen. Es kann nur mit dem Bus befahren werden,
da noch viele Wildtiere in ihrer natürlichen Umgebung hier leben.
In den Sommermonaten kann man hier Wanderungen unter Führungen buchen.
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Terme dell' Osa
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Interessiert an weiteren Ausgrabungsstädten finden sie in Talamonaccio, Reste eines römischen Tempels
und wenige Kilometer entfernt die "Terme dell' Osa" mit 32! Grad heißem Schwefelwasser.
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Castel del Piano
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Castel del Piano liegt in einer waldreichen Ebene am Westhang des Monte Amiata. Schriftliche Erwähnung fand die Gemeinde erstmalig 890 unter dem Namen "Casale Plana" im Schriftverkehr der Abtei Amiata. Von 1175 bis 1331 im Besitz der Familie Aldobrandeschi, wurde der Ort anschließend von der Republik Siena erobert und fiel erst 1555 nach der Niederlage der Republik Siena dem Herzogtum Toskana zu.
An die mittelalterliche Vergangenheit des Ortes erinnert heute nur noch der Ortskern mit seinen engen Gassen, den Renaissancebauten und Türmen. Auf der Piazza della Madonna findet man die größte Kirche in der Amiata Region, die Chiesa dell'Opera.
Ähnlich wie in Siena wird auch in Castel del Piano jährlich ein Pferderennen (Palio delle Contrade) zu Ehren der Madonna delle Grazie veranstaltet. In diesem Rennen, das auf der Piazza Garibaldi gelaufen wird, treten die vier Ortsteile (Contrade) "Borgo, Monumento, Poggio und Storte" gegeneinander an. Vor dem jeweiligen Rennen findet ein historischer Umzug statt.
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Seggiano
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Der kleine mittelalterliche Ort liegt ca. 40 km nordöstlich von Grosseto
in der Nähe des Monte Amiata, im Orciatal und im Weinbaugebiet des Montecucco. Auch Seggiano gehörte zur Republik Siena, bis es 1555 an das Herzogtum Toskana fiel.
Sehenswert ist Il Giardino, Skulpturengarten des Künstlers Daniel Spoerri.
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Monte Amiata
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Mit seinen 1738 Metern ist der erloschene Vulkan Monte Amiata der höchste Berg der Toskana. Seit 180.000 Jahren ist er zwar nicht mehr ausgebrochen, heiße Quellen und Geysire weisen jedoch noch immer auf den vulkanischen Ursprung hin. Die dünn besiedelte Landschaft ist geprägt von einsamen Kastanien- und Buchen-, Fichten- und Eichenwälder, Weiden, Flüssen und bietet so ein interessantes Kontrastprogramm zu den Kunst- und Kulturstädten der nördlichen Toskana. In der Tierwelt begegnet man neben anderen Arten auch Schlangenadler, Schmutzgeier und Falken. Sogar Wölfe gibt es hier noch.
Ein Netz von Wanderwegen lädt zu Entdeckungstouren ein, zu Fuß, zu Pferde oder per Fahrrad. So kann man z. B. im Herbst der "strada della Castagna" oder der "strada del vino di Montecucco" folgen oder ab Mitte August Steinpilze sammeln. Auch Wintersport ist hier möglich.
Von der "Vetta Amiata", dem Gipfel, bietet sich eine einzigartige Aussicht über die südliche Toskana bis hinüber zum toskanischen Archipel und nach Korsika. Bei guten Wetterverhältnissen ist es sogar möglich, die Türme von Siena und den Lago Trasimeno zu sehen. Das eiserne Gipfelkreuz aus dem Jahre 1910, wurde von den Nazis bei ihrem Abzug in die Luft gesprengt. 1946 ließ Papst Pius es wieder aufstellen.
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